Evoque kommt auf den Markt

Evoque kommt auf den Markt

Mit dem Range Rover Evoque gelang dem britischen Allradspezialisten ein neuerlicher Geniestreich. Seit der Einführung vor sieben Jahren überzeugte das markante Kompakt-SUV der Premiumklasse weltweit rund 800.000 Käufer – und die internationale Fachwelt, die den Evoque mit 215 Preisen und Auszeichnungen bedachte. Mit seinem Design avancierte der Evoque zum Taktgeber und Vorbild in der Klasse der kompakten Premium-SUV. Die zweite Generation des Verkaufsschlagers bringt nun alle Voraussetzungen mit, an diese Erfolgsgeschichte anzuknüpfen.

Vertraut und zugleich neu zeigt sich das Erscheinungsbild des Neulings. Denn der neue Range Rover Evoque entwickelt das unverwechselbare Karosseriedesign seines Vorgängers geschickt und evolutionär weiter. Bereits auf den ersten Blick erkennt man die typische coupé-artige Silhouette mit markant herabschwingender Dachlinie und aufwärtsstrebender Gürtellinie. Verstärkt werden diese außergewöhnlichen Proportionen durch betonte Schultern und kraftvoll ausgestellte Radkästen.

Neu an der Karosserie ist das Designprinzip des Reduktionismus mit glatten Flächen und klaren Linien. Darin heben sich einzelne Elemente aus dem minimalistischen Gesamtbild hervor. Etwa die extrem schmalen Matrix-LED-Scheinwerfer oder die dazu passenden Heckleuchten, ergänzt durch neue dynamische Blinker. Die gleichfalls neuen ausfahrbaren Türgriffe des Evoque sind im Regelfall bündig in den Türen verborgen und betonen so die sanft modellierte Ästhetik des Designs nochmals. Wer seinen Evoque individuell gestalten möchte, der findet eine reiche Auswahl an Möglichkeiten zur Personalisierung, wie Akzente in poliertem Kupfer oder die optionalen R-Dynamic-Ausstattungsdetails.

Hochwertig, minimalistisch – und nachhaltig

Auch im Innern des neuen Range Rover Evoque dominieren glatte, übersichtliche Flächen und betont schlicht gehaltene Linien. Die Integration von Premium-Materialien und innovativer Technik macht den neuen Evoque hochwertig, minimalistisch und digital. Zugleich ist der Evoque zeitgemäß nachhaltig. So bietet er den Kunden Premium-Alternativen zum klassischen Leder in Gestalt technischer Gewebe, für die zum Teil Recycling-Kunststoff Verwendung findet: etwa das aus dem Range Rover Velar bekannte Kvadrat-Wollmischgewebe oder ein neues Eukalyptus-Textil-Gewebe. Fahrer und Passagiere genießen ferner Details wie 16-fach verstellbare Sitze oder ein System zur Ionisierung der Innenraumluft – und last but not least mehr Platz.

Im Vergleich zur bisherigen Modellgeneration nimmt der neue Range Rover Evoque praktisch die gleiche Grundfläche ein. Dies jedoch auf einer hochmodernen Basis: Der neue Evoque baut auf der ebenso neuen Premium-Transversale-Architektur (PTA) von Jaguar Land Rover auf. Sie besteht nicht nur aus unterschiedlichen Materialien, sondern verschafft den Passagieren im Innern auch mehr Raum. So bringt der längere Radstand 20 Millimeter mehr Knieraum im Fond und weitere Staufächer. Um 16 Liter auf 591 Liter wächst daneben das Volumen des Kofferraums, der zudem eine breitere Laderaumöffnung besitzt. Klappt man die im Verhältnis 40:20:40 geteilte Rückbank um, fasst das Heck des Evoque sogar 1383 Liter.

Die neue Premium-Transversale-Architektur (PTA) wurde von vornherein für elektrische Antriebe konzipiert. So geht der neue Range Rover Evoque mit 48-Volt-Mild-Hybrid an den Start. Der Mild-Hybrid – eine Premiere für Land Rover insgesamt – gewinnt die beim Bremsen oder Verzögern normalerweise verloren gehende Energie zurück und leitet sie zu dem im Unterboden platzierten Akku. Herzstück des Mild-Hybridantriebs ist ein am Motor montierter Riemen-Starter-Generator. Fährt der Mild-Hybrid-Evoque langsamer als 17 km/h und tritt der Fahrer das Bremspedal, wird der Verbrennungsmotor automatisch abgeschaltet. Beim erneuten Anfahren und danach wird die gespeicherte Energie genutzt, um den Motor beim Beschleunigen zu unterstützen und auf diese Weise Kraftstoff zu sparen.

Mild-Hybrid mit allen Motorvarianten kombinierbar

Der Mild-Hybrid kann im neuen Range Rover Evoque mit Ausnahme des frontgetriebenen D150 mit allen Vierzylinder-Benzin- und -Dieselmotoren kombiniert werden. Als Mild-Hybrid besitzt der Neuling minimale CO2-Emissionen von 149 g/km und verbraucht nach dem neuen WLTP-Messverfahren und zurückgerechnet auf NEFZ-Werte ab 5,6 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Etwa 6 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch erreichen die neuen Evoque Modelle mit der innovativen Mildhybridtechnologie. In der Einstiegsvariante mit 110-kW-Diesel und Frontantrieb betragen die CO2-Werte beim neuen Evoque nur 143 g/km. Im kommenden Jahr erweitern dann ein noch effizienterer Plug-in Hybridantrieb und Dreizylinder-Benzinmotoren aus der Ingenium-Reihe die Evoque-Triebwerkspalette.

Wie jedes Modell aus dem Haus Land Rover überzeugt auch die neue Generation des Evoque auf jedem Terrain und bei jedem Wetter. Zu diesem Zweck verfügt er über die zweite Entwicklungsstufe des „Active Driveline“-Antriebssystems, das Allradantrieb „auf Abruf“ bereitstellt. Es sorgt ebenso für Effizienz wie „Driveline Disconnect“ zur Entkoppelung des Antriebsstrangs, während die intelligente aktive Fahrwerkssteuerung „Adaptive Dynamics“ für eine optimale Balance aus Komfort und Agilität bürgt. Das Steuerungssystem Terrain Response 2 erkennt, auf welchem Untergrund sich der Evoque befindet und justiert alle wichtigen Fahrzeugsysteme entsprechend. Zur Leistungsfähigkeit des Evoque trägt zudem die von 500 auf 600 Millimeter verbesserte Wattiefe bei. Ausgestattet ist der Evoque überdies mit einer Vielzahl an Assistenzsystemen für Straße und Gelände.

Der Pilot profitiert im neuen Evoque nicht allein von „Command Driving“, der erhöhten und souveränen Sitzposition des Range Rover. Als erstes Modell seiner Klasse besitzt der Neuling den „ClearSight Smart View“-Innenrückspiegel, der sich auf Knopfdruck in einen hochauflösenden Video-Bildschirm verwandelt. Falls Passagiere oder große Gegenstände die rückwärtige Sicht behindern, kann die Ansicht zum Bild der am Dach montierten, nach hinten gerichteten Kamera wechseln. In hoher Auflösung zeigt sie, was sich hinter dem Evoque befindet – und dies mit einem großen 50-Grad-Sichtfeld.

Eine Weltpremiere repräsentiert daneben „ClearSight Ground View“: eine Technologie, die die Motorhaube durchsichtig macht. Dank Kamerabildern erhält der Evoque-Fahrer auf dem oberen Touchscreen am Armaturenbrett einen 180-Grad-Blick unter den Vorderwagen. So verlieren enge Parklücken und hohe Bordsteine ebenso ihren Schrecken wie anspruchsvolles Gelände.

Mit „Smart Settings“ lernt der Evoque seine Fahrerinnen und Fahrer kennen

Ein weiteres digitales Highlight sind die „Smart Settings“, die der neue Range Rover Evoque als erstes Land Rover Modell besitzt. Sie nutzen Algorithmen künstlicher Intelligenz, um Vorlieben der Fahrerin oder des Fahrers zu lernen und dann Sitz- und Lenkradposition, Audio- und Klimaeinstellungen entsprechend zu steuern. Dank „Smart Settings“  merkt sich der Evoque beispielsweise auch oft gewählte Telefonnummern und häufig angesteuerte Ziele.

Das Zentrum des digitalen Evoque bildet Touch Pro Duo, das von Jaguar Land Rover entwickelte und mit neuer, schnellerer Software bestückte Infotainment-System mit zwei hochauflösenden Glas-Touchscreens. Ihm zur Seite stehen ein ebenfalls in HD-Qualität brillierendes 12,3-Zoll-Display für die Instrumentenanzeige und ein farbiges Head-up-Display. Auch Smartphones und mobile Endgeräte sind per Apple CarPlay oder Android Auto einfach zu koppeln – außerdem können bis zu acht Endgeräte über den 4G-Wi-Fi-Hotspot des Evoque ins Netz gelangen.

Die Preise für den neuen Range Rover Evoque starten bei 37.350 Euro. Besonders attraktive Leasingangebote gibt es schon ab 299 Euro für den Range Rover Evoque D150* bei 36 Monaten Laufzeit und 30.000 Kilometern Gesamtfahrleistung.

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