Größer und sportlicher

Größer und sportlicher

Größer, sportlicher, effizienter – so präsentiert sich die dritte Generation des Kia Ceed Sportswagon. Allein bei der Länge hat der Kombi rund zehn Zentimeter zugelegt, was sich sowohl auf die Beinfreiheit für Fahrer und Beifahrer wie auch das Kofferraumvolumen auswirkt. Letzteres liegt im normalen Zustand bei 625 Liter, was selbst einige Mitbewerber aus dem nächsthöheren Segment in den Schatten stellt. Wird dann noch die dreigeteilte Rücksitzbank umgelegt, wächst der Stauraum auf fast 1700 Liter an – reichlich Platz, um selbst sperrige Güter zu transportieren.

Der Kia Ceed SW ist gewachsen, wirkt aber keineswegs klobig. Stattdessen haben ihm die Designer bewusst dynamische Züge verpasst. (Foto: Valentin)

Und Kia denkt sogar noch einen Schritt weiter und spendiert dem Ceed SW ein variables Gepäckraumtrennsystem, das die Aufteilung des Kofferraums noch flexibler macht. Pluspunkte gibt es außerdem für eine um 8,8 Zentimeter niedrigere Ladekante sowie eine elektrisch öffnende Heckklappe, die das Beladen erleichtert, wenn man mit Tüten vollgepackt aus dem Supermarkt kommt.

Trotz der größeren Dimensionen wirkt der Ceed Sportswagon keineswegs klobig. Im Gegenteil: Den Designern ist es gelungen, einen betont sportlichen Auftritt auf die Straße zu zeichnen. Dafür sorgen einerseits ein kürzerer Frontüberhang, der den Wagen nach vorne streben lässt, sowie die durch den Sportler Kia Stinger inspirierte Front mit dem breiten Kühlergrill und die insgesamt flachere Karosserie.

Motorenpalette wurde optimiert

Besonderes Augenmerk legt Kia beim SW aber auch auf eine optimierte Motorenpalette. Anders als einige andere Hersteller halten die Koreaner dabei am Diesel fest. Neben drei Benzinern wird es für den Ceed SW auch zwei Diesel-Aggregate geben. Alle fünf Motoren erfüllen dabei dank modernster Abgasreinigung die Euro 6d-Teamp-Norm – sind also von möglichen innerstädtischen Fahrverboten nicht betroffen. Stattdessen glänzen sie mit hervorragenden Leistungs- und Verbrauchswerten. Die Leistung der fünf Motoren reicht von 100 bis 140 PS. In der Spitze sind damit 210 km/h möglich. Bei den Diesel-Motoren liegt der Verbrauch zwischen 3,9 und 4,3 Liter pro 100 Kilometer. Dies entspricht einer CO2-Emission zwischen 101 und 11 Gramm pro Kilometer. Für die Benziner liegt der Verbrauch zwischen 5,3 und 6,4 Liter (120 bis 145 g/km CO2).

Im Stau einfach fahren lassen

Im Inneren des neuen Seed Sportswagen findet man sich dank übersichtlicher Anordnung der Bedienelemente schnell zurecht. (Foto: Valentin)

Sehen lassen kann sich aber auch die Sicherheits- und Komfortausstattung des neuen Ceed SW, der mit einer ganzen Reihe Fahrassistenzsystemen aufwartet. Je nach Ausführung gehört dazu auch ein Stauassistent, den Kia erstmals in Europa einsetzt. Dank ihm wird das lästige Anfahren und Abbremsen bei einem Stau teilautomatisiert. Mittels Radarsensoren erkennt das System den Abstand zum vorausfahrenden Auto und übernimmt nicht nur selbstständig das Beschleunigen und Bremsen. Es erkennt auch die Fahrbahnmarkierung und hält den Wagen auch in der Spur. Darüber hinaus gibt es eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, einen Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung sowie ein intelligentes Parksystem, das sowohl das Einparken in Längs-, wie auch in Querrichtung übernimmt und zusätzlich auch aus der Längsrichtung ausparken kann.

Der Einstiegspreis für den Ceed SW liegt bei 16990 Euro für die Aussttatungsvariante Attract. Wer hingegen mit dem Top-Modell Platinum Edition liebäugelt, muss knapp doppelt so tief in die Tasche greifen. Der Preis liegt hier bei 32290 Euro.

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