CX-5 rollt auch weiter mit Diesel

CX-5 rollt auch weiter mit Diesel

Dieselmotoren haben es derzeit nicht leicht. Verunsichert durch zu hohe Abgaswerte ist die Zahl der Kunden, die sich bei einem Fahrzeugkauf für einen Dieselmotor entscheiden, im vergangenen Jahr spürbar gesunken. Auch Mazda macht da keine Ausnahme, wie Pressechef Jochen Münziger nun zugab. Der Anteil an Dieselmotoren sei in den zurückliegenden eineinhalb Jahren um fast 20 Prozent gesunken. „Aber wir stellen jüngst auch eine Umkehr des Trends fest“, betont er. Die Nachfrage nach Diesel-Motoren steige wieder leicht.

Diesel mit verbesserter Abgasreinigung

Der Diesel bleibt dem CX-5 auch trotz Krise vorerst weiterhin erhalten. (Foto: Valentin)

Auch deswegen halten die Japaner bei der neuen Generation ihres CX-5 am Dieselmotor fest – im Gegensatz zu anderen Herstellern, die den Antrieb teilweise komplett aus der Motorenpalette ihrer Modelle gestrichen haben. Mazda hat sich stattdessen für eine verbesserte Abgasreinigung entschieden. Mit Hilfe einer Harnstoffeinspritzung ist es den Japanern gelungen, die Stickoxid-Emissionen deutlich zu senken. Das Ergebnis: Der Mazda CX-5 hält schon jetzt die Grenzwerte der erst ab September 2019 geltenden Abgasnorm Euro 6d-TEMP ein – und zwar sowohl mit Benzin-, als auch Diesel-Motorisierung. Und das geht keineswegs zu Lasten der Performance der neuen Modellgeneration des beliebten SUV. Der 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel verleiht dem CX-5 ordentlich Triebkraft nach vorne. Dabei stehen zwei Leistungsstufen mit 150 und 184 PS zur Auswahl. Den Verbrauch gibt Mazda dabei zwischen 5,0 und 5,6 Litern an, was einer CO2-Emission zwischen 130 und 147 g/km entspricht. Neben den Diesel-Aggregaten wurden auch die Benziner im neuen Jahrgang optimiert. Hier steht ein 2,0-Liter-Motor mit 165 oder 194 PS zur Verfügung. Die Verbrauche liegen dabei mit 6,4 bis 7,2 Litern (146 bis 163 g/km CO2) deutlich über denen der Diesel-Motoren.

Vier Kameras liefern auf Wunsch einen Rundumblick um den CX-5. (Foto: Valentin)

Zur verbesserten Effizienz des neuen CX-5 trägt aber auch ein um bis zu sechs Prozent verringerter Luftwiderstand bei, was sich natürlich auch auf den Verbrauch auswirkt.

Rundumblick dank vier Kameras

Neben den überarbeiteten Motoren hat Mazda seinem Vorzeige-SUV aber noch einige weitere Neuerungen mitgegeben. Dazu gehört zum Beispiel ein kamerabasierter 360-Grad-Monitor. Dank vier Kameras, die das komplette Fahrzeugumfeld erfassen, kann nun leichter rangiert und eingeparkt werden – auch in Lücken, die sich mit dem bloßen Auge des Fahrers nicht einsehen lassen. Zudem haben die Ingenieure bei der Entwicklungen besonderen Wert auf die Geräuschreduzierung gelegt. Durch zusätzliche Dämmmaterialien und der Blockade von Geräuschpfaden ist der Innenraum des CX-5 deutlich leiser geworden, als beim Vorgänger. Nicht zu kurz kommt außerdem die Konnektivität. In das MZD Connect System lassen sich soowhl Android-, wie auch Apple Smartphones problemlos integrieren und deren Apps somit auch auf dem großen Display in der Mittelkonsole verwenden.

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