Assistenten nehmen das Fahren ab

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65 Jahre nachdem mit dem Duett die erste Langversion eines Volvo auf den Markt kam, erweitern die Schweden ihre erfolgreiche Kombi-Geschichte um ein neues Kapitel: Im Juli kommt die zweite Generation des V60 auf den Markt.

Der neue V60 zeichnet sich durch Agilität und Komfort aus. (Foto: Valentin)

Dass es sich dabei nicht nur um eine verkürzte Version des V90 handelt, zeigt Michael Schweitzer, Leiter der Produktkommunikation für das Fahrzeug, anhand der Silhouette des Wagens. Der steht weniger bodenständig und solide auf der Straße, als sein großer Bruder, sondern zeichnet sich durch einen deutlich dynamischeren Charakter aus. So sind etwa die Seitenlinien leicht nach vorne geneigt, wodurch das Fahrzeug automatisch in diese Richtung strebt. Außerdem fällt das Heck schräger ab, was ebenfalls für einen sportlichen Auftritt sorgt.

Vertikal-Display bleibt der Hingucker

Im Innenraum gibt es gegenüber der ersten Genartion keine größeren Überraschungen. Das markante vertikale 12 Zoll-Display bleibt weiterhin der Eyecatcher in der Mittelkonsole und ist schon so einem kleinen Markenzeichen Volvos geworden. Per Fingertipp können darüber alle wichtigen Funktionen vom Radio über die Navigation und Klimaanlage bis hin zu den Fahreinstellungen bedient werden.

Das Vertikal-Display bleibt auch im neuen V60 ein echter Eyecatcher. (Foto: Valentin)

Auch im Laderaum bleiben die Schweden ihrem Anspruch größtmöglicher Variabilität treu. Dank einer zweigeteilt umklappbaren Rückbank, Raumteiler auf der Ladefläche oder auch Gepäckhaken lassen sich die verschiedensten Gegenstände sicher verstauen.

Ganze Armada an Assistenzsystemen

Darüber hinaus ist im neuen V60 die komplette Armada an Sicherheitssystemen verbaut. Neben den gängigen Systemen wie Spurhalte- oder Notbremsassistent kommt erstmals auch der sogenannte Cross Traffic Alert zum Einsatz. Dieser warnt den Fahrer nicht nur beim rückwärtigen Ausparken aus einer Parklücke vor kreuzendem Verkehr, sondern leitet bei Bedarf auch eine Bremsung ein, wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer vorbeikommt, den der Fahrer übersehen hat. Ebenso an Bord ist ein System zum teilautonomen Fahren bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h. Das macht gerade Staus auf Autobahnen deutlich erträglicher. Zudem ist der V60 das erste Fahrzeug bei Volvo, das serienmäßig mit dem eCall-Notrufsystem ausgestattet ist. Ab dem kommenden Jahr werden dieses System, das im Notfall eigenständig den Rettungsdienst oder eine Werkstatt verständigt, alle Volvos an Bord haben.

Viel Wert hat Volvo auf die Vernetzung des Fahrzeugs gelegt. (Foto: Valentin)

Zum Verkaufsstart wird der V60 mit drei verschiedenen Motoren angeboten: Einem T6-Benziner mit 310 PS sowie zwei Diesel-Aggregaten – dem D3 mit 150 PS und dem D4 mit 190 PS. Zum Jahresende sollen mit dem T6 und T8 Twin zwei Plugin-Hybride folgen. Die Fahrdynamik des V60 kann sich jedenfalls in allen Motorisierungen sehen lassen. Er reagiert sehr schnell auf das Gaspedal.

Bei der Markteinführung stehen zunächst zunächst die beiden Ausstattungsvarinaten Momentum und Inscription zur Auswahl. Zum Jahresende werden jedoch eine sportliche Variante sowie eine Einstiegsversion zum Preis von unter 40000 Euro folgen. Bis dahin liegt der Einstiegspreis für den D3 bei 40100 Euro, für den D4 bei 43300 Euro und für den T6 AWD bei 49500 Euro.