Perfekte Lösungen für alle Anforderungen

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„Wir sind uns der Wichtigkeit der Nutzfahrzeuge bewusst. Deshalb haben wir in den vergangenen drei Jahren die komplette Produktpalette erneuert. Mit den neuen Fahrzeugen decken wir die Anforderungen des europäischen Marktes komplett ab“, sagen Fiat-Manager Andreas Mayer und Pressechef Sascha Wolfinger bei der Präsentation von Fiat Professional, dem viertgrößten europäischen Hersteller.

In deren Mittelpunkt standen neben den aufgefrischten Modellen vom großen Ducato, von den kleineren Doblò und Fiorino die völlig neuen Modelle des Transporters Talento und des Pick-up Fullback.

Mit einem Frachtvolumen von 5,2 bis 8,6 Kubikmetern und der Möglichkeit, bis zu drei Europaletten aufzunehmen, steht der Talento an der Spitze seines Segments. In der komfortablen Fahrgastzelle ist Platz für drei. (Foto: Dönges)
Mit einem Frachtvolumen von 5,2 bis 8,6 Kubikmetern und der Möglichkeit, bis zu drei Europaletten aufzunehmen, steht der Talento an der Spitze seines Segments. In der komfortablen Fahrgastzelle ist Platz für drei. (Foto: Dönges)

Im Nutzfahrzeugbereich hat längst „Multikulti“ Einzug gehalten. Das sieht so aus: entwickelt in Japan, produziert in Thailand und in Europa schließlich mit einem italienischen Markenzeichen auf der Straße. Der Pick-up Fullback von Fiat ist ursprünglich ein Mitsubishi L200. Auch der weitere Neuzugang bei den Italienern ist ein Wanderer zwischen den Kulturen. Den Transporter Talento kennt man sowohl mit dem Renault-Rhombus als Trafic, wie auch mit dem Opel-Blitz (Vivaro) und als Nissan (NV300).

Gerade bei den leichten Nutzfahrzeugen gehören internationale Kooperationen längst zum Alltag. Fiat produziert schließlich vom Ducato auch die entsprechenden Modelle für Peugeot und Citroën. „Mit dem Fullback und dem Talento schließen wir nun die letzten Lücken in unserem Modellprogramm“, erklärt Mayer. Zwar ist der Pick-up-Markt in Deutschland noch überschaubar, doch Fiat bietet den Fullback auch im Mittleren Osten und Afrika an. Und dort liegt das Volumen deutlich höher.

Zunächst zum Talento. Er wird von Renault geliefert und löst den Fiat Scudo ab. Als Unterscheidungsmerkmal zum französischen Trafic bekam der Talento eine neue Frontpartie, die dem Markengesicht entspricht. „Mit dem Scudo konnten wir nicht alle Wünsche unserer Kunden in dieser Klasse befriedigen, und deshalb haben wir den Talento in unsere Modellpalette eingefügt, um die Lücke zwischen dem kompakten Doblò und dem Ducato zu schließen“, erklärt Marketingleiter Florian Zimmermann. Der Kundschaft stehen vier Konfigurationen zur Wahl: Kastenwagen, Personentransporter, Doppelkabine und Fahrgestell mit Flachboden für spezielle Aufbauten. Hinzu kommen noch unterschiedliche Radstände und Dachhöhen.

Mit dem Pick-up Fullback hat Fiat jetzt die Range seiner leichten Nutzfahrzeuge komplettiert. Den Kleinlaster gibt es in zwei Ausstattungen für bis zu fünf Personen, ordentlich Ladefläche und auch mit Allradantrieb. (Foto: Dönges)
Mit dem Pick-up Fullback hat Fiat jetzt die Range seiner leichten Nutzfahrzeuge komplettiert. Den Kleinlaster gibt es in zwei Ausstattungen für bis zu fünf Personen, ordentlich Ladefläche und auch mit Allradantrieb. (Foto: Dönges)

Als Antrieb wählte Fiat Turbo-Dieselaggregate mit 1,6 Litern Hubraum und einer Leistungsspanne von 95 bis 145 PS, die alle die Euro 6-Norm erfüllen. Wie der Fullback bietet auch der Talento ein aufgeräumtes und komfortables Arbeitsumfeld. So erleben Fahrer und Passagiere dank der gelungenen Fahrwerksabstimmung und komfortablen Sitze Limousinen-Atmosphäre.

Mit einem bis zu mehr als vier Meter langen Laderaum und einem Frachtvolumen von 5,2 bis 8,6 Kubikmetern steht der Talento an der Spitze seines Segments. In seinem Laderaum verschwinden bis zu drei Europaletten. Dank der zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten erfüllt er so gut wie alle Transportaufgaben. Und wenn es einmal ein wenig mehr sein soll, wartet der seit 35 Jahren gebaute Ducato in der Modellpalette. Die Preisliste für den Talento beginnt bei 27 882 Euro für den Kastenwagen Business. Zusätzlich bietet Fiat eine ganze Reihe von speziell aufgebauten Transportern für Handwerksbetriebe.

Der Fiorino ist das kleinste Auto in der Nutzfahrzeugpalette von Fiat. Auch er wurde für den neuen Modelljahrgang optisch aufgefrischt. (Foto: Dönges)
Der Fiorino ist das kleinste Auto in der Nutzfahrzeugpalette von Fiat. Auch er wurde für den neuen Modelljahrgang optisch aufgefrischt. (Foto: Dönges)

Nehmerqualitäten hat auch der auf dem Mitsubishi L200 aufbauende Pick-up Fullback. Er unterscheidet sich vom Japaner vor allem durch seine Frontpartie. Der Fiat zeigt sich im Innenraum von einer überraschend noblen Seite. Edel wirkende Materialien (auf Wunsch Leder und Klavierlackoptik), übersichtliche Instrumente, die leichtgängige Sechs-Gang-Schaltung und ausreichend Ablageflächen machen das Arbeiten mit dem Arbeitstier angenehm. So ausgestattet ist der Kleinlaster fast zu schade für den Einsatz in Matsch und Dreck auf der Baustelle. Liebhaber soll er auch in der Forst- und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich finden.
Seinen Kunden bietet Fiat den über fünf Meter langen Fullback in zwei Karosserievarianten für bis zu fünf Personen an. Neben der Version „Extended Cab“ mit zwei vollwertigen sowie zwei verkürzten Türen gibt es auch den „Double Cab“ (Doppelkabine). Zwei Ausstattungsvarianten stehen im Katalog, wobei bereits das Basisangebot SX großzügig mit allen relevanten Sicherheitssystemen ausgerüstet ist. Beim LX kommen einige Annehmlichkeiten hinzu, und Pakete für die individuellen Bedürfnisse des Kunden fehlen ebenso wenig.
Als Antrieb dient ein 2,4-Liter-Turbodiesel, der 154 oder 181 PS (Allrad) leistet. Der Fullback lässt sich leicht dirigieren, und der günstige Wendekreis von 11,8 Metern macht den Kleinlaster zu einem wendigen und zugleich komfortablen Begleiter. Die Preisliste beginnt bei 26 656 Euro.
In diesem Jahr will Fiat Professional sein Händlernetz auf 330 Stützpunkte ausbauen. Daneben stehen 600 Servicepartner bereit. Weitere Pluspunkte sammeln die Transporter mit der vierjährigen Garantie ohne Kilometerbegrenzung.