Kompakter Crossover mit SUV-Genen

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Der Niro ist das erste Kia-Fahrzeug mit Hybridantrieb, das auf einer speziellen Plattform für Eco-Fahrzeuge steht. Mit seiner sportlichen, SUV-ähnlichen Form und dem niedrigen Kraftstoffverbrauch verbindet es das Beste aus zwei Segmenten.

Der Niro Hybrid ist ein Crossover mit einem 1,6-Liter-Benzinmotor und einem 32 Kilowatt starken Elektromotor, der mit einer Gesamtleistung von 141 PS (maximales Drehmoment 265 Newtonmeter) nach Werksangaben einen Kraftstoffverbrauch von nur 3,8 Litern (CO2-Emissionen 88 g/km) hat. Die Kraft wird über ein sechsstufiges Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderräder übertragen.

Der Kühlergrill, den die Entwickler „Tigernase“ nennen, ist ein typisches Designmerkmal bei Kia. Damit ist auch der Niro auf den ersten Blick als Kia erkennbar. (Foto: Dönges)
Der Kühlergrill, den die Entwickler „Tigernase“ nennen, ist ein typisches Designmerkmal bei Kia. Damit ist auch der Niro auf den ersten Blick als Kia erkennbar. (Foto: Dönges)

„Der Niro kombiniert praktische Crossover-Qualitäten mit einem attraktiven, kraftvoll-dynamischen Design und einem hochentwickelten Hybridantrieb, der die laufenden Kosten niedrig hält. Wir sind überzeugt, dass dieses neue Konzept eines modernen Kompaktwagens mit SUV-Charakter und hybrid-typischen, niedrigen Emissionen ein breites Käuferspektrum ansprechen wird – zumal der Niro durch sein hohes Ausstattungsniveau und seine Qualität, die wir durch das kostenlose 7-Jahre-Qualitätsversprechen unterstreichen, ein herausragendes Preis-/Leistungsverhältnis bietet.“

So begeistert äußert sich Kia Deutschland-Geschäftsführer Steffen Cost über den kompakten Niro, den der koreanische Hersteller gemeinsam mit dem Mittelklasse-Kombi Optima Sportswagon jetzt auf dem deutschen Markt einführte.

Das moderne und zugleich markante Außendesign des Niro hebt sich nach Ansicht von Kia deutlich von anderen Modellen im Hybridmarkt ab. Im Interieur sollen das breite Armaturenbrett und die Soft-Touch-Oberflächen die Wertigkeit des Fahrzeugs und die Materialqualität betonen.

Der Niro hat bereits in der ab 24 990 Euro erhältlichen Basisversion „Edition 7“ (darüber liegen die Ausführungen „Vision“ ab 27 790 Euro und „Spirit“ ab 30 390 Euro) Klimaautomatik, Audiosystem, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Geschwindigkeitsregelanlage, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorne und hinten, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Dämmerungssensor, Multifunktionslenkrad (höhen- und tiefenverstellbar), höhenverstellbaren Fahrer- und Beifahrersitz, Nebelscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht, -Rückleuchten und -Positionsleuchten, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Solarglas, Chromeinfassungen der Seitenfenster, Dachheckspoiler, Heckdiffusor und Seitenschutzleisten.

Das breite Cockpit und die hohe Materialqualität bestimmen das Interieur des kompakten koreanischen Crossovers Niro. (Foto: Dönges)
Das breite Cockpit und die hohe Materialqualität bestimmen das Interieur des kompakten koreanischen Crossovers Niro. (Foto: Dönges)

Zum Ausstattungsangebot gehören darüber hinaus je nach Ausführung und Sonderausstattung unter anderem 7- oder 8-Zoll-Kartennavigation, Rückfahrkamera, digitaler Radioempfang, Premium-Soundsystem, Fahrersitz mit Memory-Funktion, Sitzbezüge in Leder oder Stoff-Leder-Kombination, Sitzheizung vorne und hinten, Sitzventilation vorne, beheizbares Lederlenkrad, induktive Ladestation fürs Smartphone, Xenon-Scheinwerfer, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Aluminium-Sportpedale und elektrisches Glasschiebedach.

Das Interieur zeichnet sich mit seinen vielen weichen Oberflächen nicht nur durch die hohe Materialqualität, sondern auch durch einen niedrigen Geräuschpegel aus.

Fahrer und Beifahrer und vor allem auch die Fondpassagiere genießen durch den langen Radstand (2,70 Meter) große Beinfreiheit.

Der Gepäckraum des 4,36 Meter langen Crossovers hat ein Fassungsvermögen von 427 Litern, das sich auf bis zu 1425 Liter erweitern lässt. Die Anhängelast beträgt bis zu 1300 Kilogramm.

Ab Werk verfügt der Kia Niro über sieben Airbags sowie eine Berganfahrhilfe und einen Spurhalteassistenten. Je nach Ausführung gibt es auch einen Spurwechselassistenten, den Querverkehr-Warner, die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Frontkollisionswarner und einen autonomen Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung.

55 689 Autos hat Kia im zurückliegenden Jahr in Deutschland verkauft, über 60 000 sollen es in diesem Jahr sein. Wesentlich zum Aufschwung beitragen sollen neben dem Niro die neuen Modelle vom Sportage, Rio und Optima. Punkten will Geschäftsführer Steffen Cost insbesondere im gewerblichen Geschäft mit seinem ersten Mittelklasse-Kombi Optima Sportswagon. Für ihn und die Limousine gibt es die neuen Sportversionen GT Line und GT. Die GT-Version mit dem 245 PS leistenden 2,0-Liter-Turbobenziner ist das kraftvollste und schnellste Modell, das Kia in Europa je angeboten hat.

Ebenso wie vom Niro wird vom Optima im kommenden Jahr eine besonders emissionsarme Antriebsvariante als Plug-in-Hybrid eingeführt.