Ein Rückkehrer namens Tipo

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Der Name Tipo sagt heute allenfalls den Fiat-Freunden etwas älteren Semesters noch etwas: Denn das letzte Modell des Kompaktklassewagens rollte vor 21 Jahren vom Band.Nun erlebt der Italiener, der 1989 sogar zum Auto des Jahres gekürt wurde, ein Comeback. Lustigerweise ersetzt der neue Tipo mit dem Fiat Bravo genau das Modell, dessen Vorgänger er auch war. Zunächst ist der Rückkehrer als Stufenhecklimousine erhältlich. Im Laufe des Jahres sollen aber auch noch eine Steilheck- sowie eine Kombi-Version folgen.

Im Innenraum wirkt der neue Tipo aufgeräumt und spartanisch. (Foto: Fiat)

Angetrieben wird der Tipo wahlweise von zwei Benzin-Motoren mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum beziehungsweise zwei Dieselmotoren mit 1,3 Liter und 1,6 Liter Hubraum, die zwischen 95 und 110 PS leisten. In den Modellen mit dem stärkeren Motor kommt ein Sechsgang-Automatikgetriebe zum Einsatz. Die beiden Turbodiesel-Triebwerke sind dabei mit MultiJet-Direkteinspritzung ausgerüstet. Der Verbrauch wird ab Werk mit 4,2 Liter angegeben, was einem CO2-Ausstoß von 110 Gramm pro Kilometer entspricht.

Wie bereits der Ur-Tipo von 1988 überzeugt auch die Neuauflage der viertürigen Limousine durch ein großzügiges Raumangebot. So stehen im Kofferraum unter normalen Bedingungen 520 Liter Fassungsvermögen zur Verfügung. Dank einer asymmetrisch im Verhältnis 60:40 umklappbaren Rücksitzbank wächst dieses Volumen aber noch einmal deutlich an. Aber auch darüber hinaus stehen in der 4,54 Meter langen Limousine allerlei Ablage- und Staufächer zur Verfügung.

Serienmäßig ist der Typo neben einer Klimaanlage auch mit dem Fiat-Multimediasystem Uconnect inklusive Bluetooth und Freisprechanlage ausgerüstet. Der Einstiegspreis für den Fiat Tipo liegt bei 13.990 Euro. Für die Top-Ausstattung Lounge müssen die Kunden 15.990 Euro hinblättern.