Tucson weckt Emotionen

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Zurück zur alten Namensgebung kehrt Hyundai bei seinem Kompakt-SUV. Der ix35 heißt damit künftig wieder Tucson, wie das bereits vor 2009 der Fall war.Auf diese Weise wollen die Koreaner mehr Emotionalität vermitteln. Dieser Anspruch beginnt schon bei der Optik der neuen Tucson-Version, die 6,5 Zentimeter länger und 3 Zentimeter breiter, aber 1 Zentimeter flacher ist als der Vorgänger. Dadurch wirkt der Wagen einerseits wuchtiger, auf der anderen aber zugleich dynamischer, wie es sich für einen Emotionsträger gehört. Hinzu kommen ein um 11 Zentimeter weiter öffnendes Panoramadach und die an der Front weit in die Seite hineingezogenen Scheinwerfer, die den Tucson ebenso zusätzlich nach vorne streben lassen wie die markanten nach hinten ansteigenden Seitenlinien.

Das Wachstum kommt dabei nicht nur dem Platz für die Passagiere zugute, sondern schlägt sich auch im Kofferraum nieder. Mit 513 Litern ist der gegenüber dem ix35 um zehn Prozent gewachsen. Bei umgelegten Rücksitzen stehen sogar 1500 Liter Stauraum zur Verfügung – was den Tucson zum Klassenprimus in diesem Fach macht. Und auch die Beladung des Kofferraums hat Hyundai mit dem neuen Modell erleichtert. Auf Wunsch öffnet sich nämlich die Heckklappe automatisch, sobald sich der Fahrer mit dem Schlüssel in der Tasche dem Fahrzeug nähert.

Der neue Hyundai Tucson wirkt wuchtiger und zugleich dynamischer. Kein Wunder: Er ist in Länge und Breite gewachsen, aber in der Höhe geschrumpft. (Foto: Valentin)
Der neue Hyundai Tucson wirkt wuchtiger und zugleich dynamischer. Kein Wunder: Er ist in Länge und Breite gewachsen, aber in der Höhe geschrumpft. (Foto: Valentin)

Sehen lassen kann sich aber auch die Komfort- und Sicherheitsausstattung des Kompakt-SUV. Ein System, das vor einem drohenden Affahrunfall warnt, ist ebenso an Bord wie ein Notbremsassistent, der den Wagen zum Stillstand bringt, wenn eine Reaktion seitens des Fahrers ausbleibt. Darüber hinaus gehören mittlerweile gängige Systeme wie ein Spurhalteassistent, eine Verkehrszeichenerkennung, Ein- und Ausparkassistenten sowie eine erweiterte Traktions- und Fahrstabilitätskontrolle zur Ausstattung des Tucson.

Ebenfalls erhältlich ist ein Navigationssystem mit integriertem TomTom Live Service. Dieser versorgt das Navi sieben Jahre lang kostenlos mit Kartenupdates und den Fahrer mit zusätzlichen Informationen wie etwa dem Wetter oder Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. Die Möglichkeit, das eigene Smartphone und die darauf installierten Apps auf das Display des Bordcomputers zu spiegeln, suchen die Kunden derzeit jedoch noch vergeblich. Eine entsprechende Funktion sei aber in Planung, verspricht Hyundai.

Der Hyundai Tucson kommt mit fünf Motorisierungsvarianten auf den Markt. Die beiden Benziner leisten 132 bzw. 177 PS und verbrauchen 6,3 bzw. 7,3 Liter Kraftstoff (CO2-Ausstoß zwischen 147 und 169 g/km). Die drei Diesel-Motoren bringen zwischen 116 und 185 PS auf die Straße. Ihr Verbrauch liegt zwischen 4,6 und 5,9 Liter (CO2-Ausstoß: 119 bis 154 g/km). Die Verbrauchswerte sinken damit um bis zu 15 Prozent. Der Einstiegspreis für den Tucson 1.6 GDi mit Zweiradantrieb liegt bei 22400 Euro. Für den Diesel wird ein Aufpreis von 2350 Euro fällig. Die höchste Ausstattungslinie Premium mit Vierradantrieb kostet 39850 Euro.