Kias Flaggschiff auf Premium-Niveau

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Die koreanischen Autobauer werden immer selbstbewusster. Längst verstehen sie sich als „Global Player“. Und sie scheuen sich nicht, deutsche Hersteller wie Audi, BMW oder Mercedes als direkte Mitbewerber zu benennen. So auch bei der Vorstellung des neuen Kia Sorento, der ab 14. März bei den Händlern steht.
Von 2016 bis 2018 kündigt der Konzern weitere neun neue Modelle an. Mit dem Sorento schickt Kia jetzt sein Flaggschiff ins Rennen. Es liegt zwischen dem D- und ESUV- Segment und geht in Konkurrenz mit den Audi Q3 und Q5, den BMW X3 und X5, der Mercedes- M-Klasse oder dem japanischen Nissan X-Trail.

In Deutschland bietet Kia den Sorento nur mit dem 2,2-Liter-Diesel CRDi an. Er leistet 200 PS bei einem maximalen Drehmoment von 441 Newtonmetern (Nm), beschleunigt in 8,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht 200 km/h Höchstgeschwindigkeit. Trotz seines stattlichen Gewichts von rund zwei Tonnen gibt Kia den Normverbrauch mit 5,7 Litern (CO2-Emission 149 g/km) für den Handschalter und etwa einen Liter mehr für die Sechsgang-Automatik an. Alle Modelle erfüllen die Euro 6-Norm. Die Modellskala reicht vom Einstieg mit „Edition 7“ über „Vision“ und „Spirit“ bis hin zur „Platinum-Edition“, die mit einer fast kompletten Ausstattung, Automatik und Allradantrieb für 51 190 Euro in der Liste steht. Für das Top-Modell ist nur noch die dritte Sitzreihe (900 Euro), die Metallic- oder Perleffekt- Lackierung (580 Euro) und die abnehmbare Anhängerkupplung (690 Euro) zu ordern. 2,5 Tonnen darf der Handschalter ziehen, zwei Tonnen die Automatik-Variante.

Der Einstiegspreis für den Sorento als Fronttriebler mit Sechsgang- Handschaltung liegt bei 34 990 Euro. Kia-typisch gilt für alle Varianten eine siebenjährige Garantie. Das Design des großen SUVs zeigt sich dynamisch-elegant.. Das Interieur ist edel und besitzt, so Kia, eine neue und hochwertige Qualität an Materialien. An Sicherheits- und Assistenzsystemen ist alles an Bord, was heutzutage „in“ ist. Und obwohl der Sorento keineswegs mit dem Charme eines spröden Nutzfahrzeugs vorfährt, bietet er doch einen Laderaum von 660 Litern, der sich auf ebener Fläche bis auf 1732 Liter erweitern lässt.