Citroën Cactus sticht im Kompaktsegment

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Ein Kaktus ohne Stacheln – gibt es so etwas überhaupt? In der Natur nicht. Aber beim neuen C4 Cactus (mit zweimal C statt zweimal K) ist es so. Citroën hat im stark umkämpften C-Segment ein Fahrzeug auf die Räder gestellt, das auch ohne Stacheln aus dem Rahmen fällt.

Nicht negativ, sondern in allen Belangen positiv. Fazit nach den ersten Testkilometern: Der Cactus (ab 13 990 Euro) ist eine echte Alternative zu den herkömmlichen Kompaktlimousinen. Er besticht durch ein einzigartiges Design, durch seine Ästhetik und durch seinen Nutzwert. „Das nützliche, ästhetische Airbump ist eine personalisierbare Innovation von Citroën, das durch ihr markantes Erscheinungsbild das Design verstärkt und gleichzeitig die Karosserie schützt“, so Citroën-Pressechef Stephan Lützenkirchen. Gemeint sind damit besonders die Flanken rechts und links sowie am Heck.

Die Proportionen stimmen ebenso wie das Verhältnis zwischen Blech und Glas. Die Räder stehen in den Ecken und schaffen einen langen Radstand (2,60 Meter), der dem Innenraum zugute kommt. Komfort bestimmt das Umfeld von Fahrer und Beifahrern.

Der Cactus punktet auch mit einem großen Stauraum. (Foto: Dönges)
Der Cactus punktet auch mit einem großen Stauraum. (Foto: Dönges)

So sind die Sitze breit und weich und geben guten Seitenhalt – wo bei die Vordersitze sogar an ein Sofa erinnern. Der im Fahrzeughimmel angebrachte Beifahrerairbag ist eine Weltpremiere und bietet dem Beifahrer mehr Platz und Ablagen. Dazu lässt das Panorama-Glasdach viel Licht herein und durch die Wärmeschutzfunktion keine Hitze. Es ist aber auch nicht zu öffnen.

Überflüssiges findet sich im Cactus nicht. So konnte Citroën nach eigenen Angaben die Betriebskosten erheblich senken. „Die Kombination aus einer optimierten Plattform mit effizienten Motoren der neuesten Generation führt zu einer Gewichtsreduzierung von 200 Kilogramm – verglichen mit dem C4“, so Lützenkirchen.

Wir fuhren den C4 Cactus in der zweitbesten Ausstattung „Feel“ mit Automatik und Start-/Stopp-System. Unter der Haube steckte ein Dreizylinder-Motor (PureTec) mit 82 PS. Unsere Erfahrung: Der Cactus ist auch in der Stadt kein Rennpferd, das sofort loslegt, wenn die Ampel auf Grün springt. Im Gegenteil. Beim Fahren ist Gelassenheit angesagt.

Zehn Lackfarben stehen zur Verfügung und vier für die Airbumper, fünf Innenraumausstattungen sowie eine Dachreling.

Fazit: Der Cactus vereint Kernwerte wie Design, Komfort, neueste Technologien und bezahlbare Kosten. Er ist wegen seiner Preisgestaltung und seiner vielen verfügbaren Assistenzsysteme eine Alternative gegenüber den herkömmlichen Limousinen im C-Segment.