Schneeflocke meldet freie Fahrt im Winter

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Die Beurteilung, ob ein bereits angefahrener Winterreifen noch eine weitere Saison verwendet werden kann, fällt vielen Autofahrern schwer. Meist ist die Profiltiefe der alleinige Indikator, auf den sie ihre Entscheidung stützten. Goodyear greift verunsicherten Fahrern bei seinem neu entwickelten UltraGrip 9 nun bei dieser Frage unter die Arme.

Ein TopIndicator soll zeigen, dass die Wintereigenschaften des Reifens noch optimal erhalten sind. Dazu hat der Hersteller in das Profil des Reifens mehrere Schneeflockensymbole eingelassen. Sofern diese noch erkennbar sind, ist mit dem Reifen alles in Ordnung. Das ist wichtig, da gerade an einen Winterreifen besondere Anforderungen gestellt werden – wie der neue UltraGrip 9 zeigt. Bei ihm sind etwa die Lamellen und Profilblöcke so angeordnet, dass besonders viele Greifkanten vorhanden sind. Das wiederum führt zu einer besseren Verzahnung der Aufstandsfläche des Reifens bei Schnee und Eis und damit zu besseren Fahreigenschaften auf winterlichen Straßen.

Um die Eigenschaften des Reifens aber gleichzeitig auch auf trockener Fahrbahn zu verbessern, kommen im UltraGrip 9 unterschiedliche Lamellentypen zum Einsatz. Während flexible und weiche 2D-Lamellen für optimale Traktion auf Schnee und Eis sorgen, enthalten die Schulterblöcke vor allem 3D-Lamellen, die ineinander greifen und dem Reifen die nötige Steifigkeit für das Bremsen auf trockener und nasser Fahrbahn verleihen. Außerdem sorgen nach außen hin breiter werdende Profilrillen dafür, dass Wasser auf der Straße leichter nach außen abgeleitet werden kann. Dadurch verbessern sich die Handlingeigenschaften des UltraGrip 9 bei Aquaplaning deutlich.

Und noch eine Neuerung hat Goodyear dem jüngsten Mitglied seiner UltraGrip-Familie mitgegeben: Es ist der erste Reifen mit zwei unterschiedlichen Profilversionen – je nachdem, ob es sich um einen schmalen oder breiten Reifen handelt.