Pulsar bietet Sicherheit per Schutzschild

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Nissan meldet sich zurück in der Kompaktklasse – und das durchaus eindrucksvoll. Mit dem Pulsar wollen die Japaner nicht nur an alte Modelle wie den Sunny oder Almera anknüpfen, sondern die Klasse neu aufmischen.

Optisch kommt die Schräghecklimousine dabei gefällig daher: Ohne großes Aufsehen zu erregen oder extravagantes Design, aber mit einer klaren, weit gezogenen Linienführung, die dem Wagen ein dynamisches Äußeres verleiht. Die Front mit der V-förmigen Chromspange hat der Pulsar dabei ebenso unverkennbar von seinem großen Bruder, dem Qashqai, geerbt wie die Boomerang-Scheinwerfer am Heck. Ähnlichkeiten, die gewollt sind. Immerhin ist der Qashqai einer der Verkaufsschlager Nissans.

Auch im Innenraum gibt der Pulsar ene gute Figur ab. (Foto: Valentin)
Auch im Innenraum gibt der Pulsar ene gute Figur ab. (Foto: Valentin)

Punkten kann der Pulsar aber vor allem durch sein Innenleben, das gespickt ist mit einer ganzen Reihe an Assistenzsystemen, die normalerweise erst in höheren Fahrzeugklassen anzutreffen sind. Nissan spricht dabei von einem Safety Shield – einer Art elektronischem Schutzschild, das sich rund um den Wagen spannt und für Sicherheit und Komfort sorgen soll. Dazu gehören etwa ein Totwinkel-Assistent, der die von den Außenspiegeln nicht erfassten Bereiche zu beiden Seiten des Fahrzeugs überwacht, ein Spurhalte-Assistent, der warnt, wenn die Fahrspur unbeabsichtigt verlassen wird, sowie ein Notbrems-Assistent, der eigenständig bremst, wenn der Pulsar dem vorausfahrenden Wagen zu nahe kommt.

Darüber hinaus verfügt der Pulsar über eine Bewegungserkennung, die den Fahrer optisch und akustisch warnt, wenn beim Rückwärtsfahren bewegte Objekte auftauchen. Das können spielende Kinder hinter dem Auto sein, aber auch Fußgänger beim Rangieren in eine Parklücke. Und wem das noch nicht ausreicht, der erhält beim Rückwärtsfahren oder einer Geschwindigkeit bis 10 km/h eine Rundumsicht des Fahrzeugs auf dem Monitor angezeigt und kann so zum Beispiel auch in kleine Parklücken schlüpfen.

Ein weiterer Pluspunkt des Pulsars ist sein Raumangebot. Er besticht nicht nur durch eine überaus große Kniefreiheit auf der hinteren Sitzbank, die selbst stattlichen 2-Meter-Männern ausreichend Platz lässt, sondern auch mit einem der größten Kofferraumvolumen seiner Klasse. Bei umgelegten Rücksitzen umfasst das Ladevolumen knapp 1400 Liter.

Zum Verkaufsstart am 10. Oktober sind für den Pulsar zwei Motoren vorhanden: Ein 110 PS starkes Diesel-Aggregat mit einem Verbrauch von 3,6 Litern sowie eine 115 PS Benzin-Motor mit einem Verbrauch von 5,0 Litern. Im Frühjahr 2015 soll ein weiterer Benziner mit 190 PS folgen. Der Nissan Pulsar ist in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich. Den Einstieg bildet dabei die Linie Visia, die ab einem Preis von 15990 Euro erhältlich ist. Allerdings handelt es sich dabei um einen Einführungsangebot, das nur bis Ende dieses Jahres gültig ist. Danach werden die Modelle rund 2000 Euro teurer.

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